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ZEIT ZUM EINMACHEN

 

Jetzt ist es soweit, der Herbst kommt in grossen Schritten näher…Merklich kühler ist’s am Morgen geworden, ohne Jacke kann man nicht mehr aus dem Haus! Die Nebelschwaden ziehen wieder vorbei und die Zugvögel suchen das Weite. Aber nach diesen vielen heissen Tagen stört mich das gar nicht so. Wieder ein bisschen vor der Flimmerkiste sitzen, sich einlullen, ist doch was ganz Schönes!

Wie beim letzten Beitrag angekündigt, hab ich heute was zu Verarbeiten in meinem Lieblings-Rückzugsort, denn die Sonnentage haben ganze Arbeit geleistet. Die im Frühling schon mit vielen Knospen behängten Obstbäume konnten in diesem Jahrhundertsommer so richtig gedeihen. Und da Ihnen nicht, wie auch schon, der Hagel einen fetten Strich durch die Rechnung machte, oder besser; die Wachstumsphase jäh unterbrach, blieben sie dieses Jahr verschont. Dementsprechend ist der Ertrag an unserem Äpfel- und Birnenbäumchen im Garten umso reicher. Was für eine Freude für mich, aus den geernteten Früchten etwas Feines zu zaubern…

Ein Teil wird bestimmt für Kuchen und Wähen gebraucht, das ist klar. Aber mit den restlichen, reifen Früchten muss (darf ich…passt besser) etwas für unseren Vorratsraum herstellen, denn der ist gähnend leer und wartet darauf wieder mit Köstlichkeiten gefüllt zu werden. Natürlich ist der Gedanke etwas weit hergeholt, in Wirklichkeit bin ich die, die es liebt, wenn der Vorrat für die kalten Tage etwas hergibt…Ist doch auch so, was für eine Wonne die sich breit macht, wenn man im Keller die fertig hergestellten Leckereien zum passenden Gericht vorrätig hat.

Na also, was ich nun in Weckgläser verpackt habe, ist Folgendes; Ein wunderbares Bratapfel-Kompott, das wir in der Schweiz zu Älplermagronen oder Gehacktes mit Hörnli servieren, passt aber auch ganz ordentlich zu Milch-oder Griessbrei, fantastisch zu Kaiserschmarrn, wie unsere Nachbarn zu ihrer Spezialität zu pflegen wissen oder ganz einfach pur! Das Zweite, was den Weg in den Keller findet, ist eine rühmende Begleitung zu einer feinen Kugel Glace (Eis). Meine Rotweinbirnen werden mit Zimt und Sternanis in einem zauberhaften Drunk gekocht. Nach einem winterlichen Gericht, passt dieses Dessert einfach wunderbar. Natürlich aber auch zu allen „Wilden“ unter uns, die Herbstsaison wartet ja auch schon mit ihren Jägergerichten! Die eingelegten Birnen lassen sich übrigens gut einige Wochen lagern und mit dem Kompott mache ich kurzen Prozess, der wird bei mir einfach ins Gefrierfach gesteckt…

So, genug geplaudert für heute, bis bald wieder!

Von Herzen alles Liebe

Rezepte wie immer auf der Home-Seite und im Rezeptverzeichnis zum Ausdrucken.

 

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