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Rezepte

BELINDA‘S KLEINE BROT-WERKSTATT

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Mhmmm….es geht nichts über den wunderbaren Duft der in der Backstube schwebt, wenn es nach frischgebackenem Brot riecht! Ich muss mich jedesmal beherrschen, die Verlockung ist so gross in einer traditionellen Bäckerei liegt soviel Feines in der Ablage. Da kann ich unmöglich wiederstehen.

Leider ist es ein Glücksfall, wenn im Dorf oder in nahegelegenem Ort eine solche noch zu finden ist. Viel zu oft wird auf vorgefertigte Teiglinge und industriell hergestellte Backwaren zurückgegriffen. Und die grundlegenden Werte des Handwerkes bleibt auf der Strecke. Ihr gebt mir bestimmt recht, richtig gute Brote die auch noch nach zwei Tagen außen knusprig sind und nicht austrocknen, sind eine Seltenheit. Das Brot wird mehrmals am Tag frisch aufgebacken angeboten, aber dann muss es subito, am liebsten noch warm aufgegessen werden. Denn nach  kurzer Zeit schmecken sie zäh, trocken und nach meinem Geschmack einfach nicht mehr fein.

Meine Botschaft dazu; …einfach Selberbacken!

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Brot, kleine Semmeli und schmackhafte Hefegebäcke sind keine Hexerei und man braucht kein großes Fingerspitzengefühl. Einzig wichtig, sich Musse geben und dem Teig seine Zeit lassen um schön zu wachsen!

Also, schnell die Schürze umbinden, die Musik lauter drehen und sich für einige Stunden in die hauseigene Back-Werkstatt verabschieden. Für mich gar keine Strafe, noch so gerne ziehe ich mich in mein Lieblingsrefugium zurück. Die Hefe auflösen, alle Zutaten abmessen und schon rattert die Küchenmaschine. Der klebrige Teig wird vorübergehend zur Ruh gezwungen mit Hilfe eines feuchten Tuches, damit er in den Himmel wachsen kann. Ok, das ist jetzt etwas übertrieben, ein schöner Gupf über den Schüsselrand reicht vollumfänglich!

Schon kann man sich dem Formen widmen, etwas Mehl in den Händen zerklatschen (da und dort weisse Rückstände im Gesicht sind erlaubt, zeigt ja schliesslich den vollen Einsatz der Hobbybrotbäcker/ innen)! Welch Freude, wenn die ersten Brötchen auf dem Blech warten um eine gesunde Bräune zu erhalten. Schon bald verschwinden sie in den Backofen und verbreiten – eben– diesen unwiederstehlichen Geruch in der kleinen, vorübergehenden Brotbackstube der heimischen Küche!

Das Beste daran, bäckt man gleich mehrere Brote und Brötchen gibts wieder Nahrung für den Bauch des Tiefkühlers und für uns ruck zuck eine leckere Begleitung zum Essen, ein tolles Sonntagsfrühstück oder einfach etwas Anständiges zwischendurch.

Probiert die feinen Semmeli, das Knebelbrot und die Sonntagsverführung, meine über alles geliebte Brioches aus, schnell werdet ihr endecken, dass es sich lohnt dafür in die Küche zu stehen. Es geht nichts über hausgemachtes Brot! (Rezepte dazu auf der Homeseite)

Alles Liebe und bis bald

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GAUMENSCHMAUS

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So, das Janualoch haben wir geschafft! Der Vorratskeller wurde geplündert, bis nichts mehr richtig zu einem Menu zusammen passte. Der Sparstrumpf musste hinhalten das letzte Münz rauszuklauben, um über die Runden zu kommen…Nein, nein so schlimm war es dann doch nicht, aber alle wissen wovon ich spreche. Vor und während der Weihnachtszeit darf es nicht genug gediegen sein. Es wird gerne etwas übertrieben und der lange, nicht endende Januar wird vergessen. Was der Monat in dieser Hinsicht aber mitbringt, ist uns zu zeigen, dass man mit ganz einfachen Zutaten wunderbare Gerichte zaubern kann. Wann habt ihr zuletzt einfach ein Spiegelei mit feinem Brot gegessen, feine Aufläufe im Ofen gebrutzelt oder Fotzelschnitten aus altem Zopf gebraten? Seht ihr, Hausmannskost kann so lecker schmecken!

Nun, jetzt haben wir Februar der uns mit den grauen und kalten Tagen, kalte Füsse und Hände beschert. Es ist früh dunkel und man verkriecht sich gerne in die eigenen vier Wände zurück. Ihr merkt, ich hab den Winter nicht so gerne. Ich schau ihm gerne aus der warmen Stube zu. Wenns draussen schneit und der kalte Wind einem um die Ohren fegt, mag ich das Spektakel lieber von drinnen anzusehen. Obwohl ich die verschneiten, märchenhaften Wälder und Landschaften etwas vom Schönsten finde, was es gibt. Schade nur, dass es dazu so unglaublich bitterkalt sein muss…leider!

Da diese kalte Winterzeit sich wunderbar eignet, um liebe Freunde einzuladen und den Abend mit feinem Esssen zu belohnen, gibts ein Gaumenschmaus bei uns zu Hause. Da nimmt man sich gerne Zeit, im Herzstück des eigenem Daheims etwas vorzubereiten und dort zu verweilen. Da der Winter etwas Farbe auf dem Teller vetragen kann, hab ich mir etwas besonderes überlegt; Ich schenke dem weissen, schmackhaften Basmatireis ein neues Aussehen in Form von Randensaft, der ihm vorzüglich steht. Und der geschmackliche Nebeneffekt passt hervorragend. Die milde Geschmackskomposition wird euch überraschen. Ein fein, gefülltes Kalbsröllchen dazu und der im Moment angesagte Kale in frittierter Version, begleitet den kulinarische Abend. Zur Vorspeise hab ich ein einfacher, aber spezieller Orangesalat gewählt, der übrigens auch zu einer Käseauswahl mit einem feinen Tröpfchen gefällt. Natürlich fehlt auch dieses Mal der krönende Abschluss nicht, ohne feinen Dessert verlässt niemand unser Haus. Schafft dazu mit opulenten, wärmenden Kerzenlicht eine schöne Atmosphäre und der kalte Winter kann draussen schmoren…

(Rezepte dazu, wie immer auf der Homeseite

Von Herzen alles Liebe und bis bald

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KRAFTFUTTER UND SEELENWÄRMER

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Die Zeit als gesunde Ernährung zur Körnlipickerei abgestempelt wurde, ist definitiv vorbei…

Heute wird er als Healthy hochgelobt, als fresh und hip angepriesen. Von überall wird uns gelehrt was positiv für unseren Körper ist, in gute und schlechte Lebensmittel aufgeteilt. Ohne jemanden nahe zu treten, mein Healthyfood kommt etwas anders daher. Wer mich kennt weiss, dass der Genuss meiner Rezepte eine übergeordnete Rolle einnimmt. Mir ist wichtig, dass es hausgemacht ist, da hat man schon einiges unter Kontrolle. Genauso, dass man natürliche, unverarbeite Produkte nimmt. Wie zu Grossmutter‘s Zeiten…da macht man schon vieles richtig, finde ich.

Ausserdem blickt man langsam gar nicht mehr durch, was für einem am besten sein soll…Also koche ich nach meiner eigener Regel; …EINFACH HAUSGEMACHT, wie mein „Slogan“ im Untertitel meiner Seite schön verrät.

Also, genug Lehrermeisterei! Mein nicht ganz ernst gemeintes Kraftfutter, ist ein feines hausgemachtes Granola, auch bekannt als Knuspermüesli. Ich nenne es so, weil es einem vor einem bevorstehenden, strengen Tag richtig satt macht und der Knusperspass einem am Morgen schon gute Laune verspricht. Da es sich superlange hält und wie vieles das ich zubereite, sich im Vorratsraum gerne gesellt. Ich mags einfach wenn der etwas hergibt und man sich nach Lust und Laune bedienen kann.

Dem Granola steht ein rot/weiss gestreiftes Kleid in Form von Himbeeren und griechischen Joghurt als Gesellschaft, zauberhaft. Die feinen Früchte werden kurz erhitzt und mit feinem, gemahlenen Vanille unterstützt, was Ihm ein leckeres Gusto schenkt. Zum stärkenden Frühstück passt mein Seelenwärmer hervorragend dazu. Es handelt sich dabei um eine eigentlich ganz simple Kombination, die ich zum 1. Mal im wunderschönen München gekostet habe und mich gleich verliebte. Drei Zutaten reichen aus (das Wasser dazu ist geschenkt) um ein zufriedenes Gemüt zu erlangen. Der frische Pfefferminztee mit Ingwerscheiben und einem Löffel Honig macht einfach glücklich und wärmt von Innen.

Also, tut euch und eurer Bauchgegend etwas Gutes, siehts aber gelassen…denn wenn das ganze zu verbissen gemacht wird, gibts Stress-Symptome und die widerum schlagen euch auf den Magen…

Alles Liebe und bis bald

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GELIEBTES BÜNDNERLAND

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ALLEGRA GRISCHUN!

Heute, passend zum Berghüttenfeeling gibts einen kulinarischen Abstecher in das wunderschöne Bündnerland. Der Graubünden ist unbestritten eines der liebsten Schweizer Kantone, ein beliebtes Reiseziel für Auswärtige und Einheimische gleicherseits. Gutbetuchte aber auch Wanderlustige schätzen die reine, frische Luft und die wunderbare Naturlandschaften…

Mich persönlich faszinieren seit jeher die traumhaft, bemalten Engadinerhäuser die sich in verwinkelten Gassen aneinanderreihen. Liebevoll arrangierte Blumenkisten auf den Fenstersimsen blühen bis lange in den Herbst hinein. Überall plätschert Wasser in dem Dorfbrunnen auf dem noch so kleinen Dorfplatz. Idylle pur! Die Dorfbewohner so scheints, sind noch füreinander da, grüssen sich freundlich und auch ein Nachbarschwatz hat Platz. Nicht umsonst kommt die Verfilmung unserem berühmten Heidi’s aus dieser Region.

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Was ich besonders mag, ist der schöne Dialekt…einem Bündner zuzuhören ist wie Musik in meinen Ohren. Genauso liebe ich alle kulinarischen Köstlichkeiten aus dieser Gegend, mir läuft  schon das Wasser im Mund zusammen wenn ich nur daran denke!

Also habe ich mich rangemacht, unser Haus in eine kleine Berghütte zu verwandeln, ansatzweise jedenfalls… Die Felle, passende Teelichter und übrige Dekoartikel wurden zusammengesucht um die gemütliche Atmosphäre zu untermalen. Fehlen nur noch die tanzenden Schneeflocken, die einfach nicht durchs Fenster erscheinen wollen. Schade!

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So, nun aber ab in die Küche, damits am Abend ein echtes Engadinermenu zum Auftischen gibt. Die Spezialität Pizzoccheri hat es mir besonders angetan, die Kombination aus Käse, Bandnudeln aus Buchweizenmehl, Kartoffeln und im meinem Fall ( nicht ganz originalgetreu) einen Happen Landjäger schmeckt doch schon mal nach Schnee, Schunkelmusik und Geselligkeit. Aber das Finale, meine über alles geliebte Bündner Nusstorte nimmt allen den Rang ab. Da gibts kein Vorbeikommen…Was ich an dieser süßen Spezialität besonders schätze ist, dass sie so lange haltbar bleibt. So hat man in den kalten Wintertagen immer etwas zum Kaffee bereit, sollte unverhofft Besuch kommen. Leider schaffts der beliebte Kuchen nie in unsere Vorratskammer…

Reicht zu den Pizzoccheri einen einfachen, grünen Salat und passend dazu einen feinen Tropfen aus der Bündner Herrschaft. Nun hoffe ich hab ich euch meine kulinarischen Highlight’s dieser wunderbaren Gegend schmackhaft gemacht und wünsche euch jetzt schon einen besonderen Abend mit euren Liebsten.

Alles Liebe und bis bald

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🎄MERRY CHRISTMAS

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Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, Zeit um DANKE zu sagen…

Mein erstes Jahr in dem ich diesen Blog betreibe und euch mit meinen Rezepten und Anekdoten eine Freude bereiten möchte. Ich freue mich immer sehr über eure Mitteilungen und Komentare und es ehrt mich, wenn die Rezepte  von euch auch ausprobiert werden. Ich gebe mir Mühe diese gelingsicher zu gestalten, damit ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid und ihr Lust verspürt noch mehr auszuprobieren.

Ich möchte Danke sagen, dass ihr meinem Blog folgt, mir liebe Mitteilungen und Komentare schickt und mir so euer Interesse an meiner Seite zeigt.

Ich wünsche euch wunderbar besinnliche, frohe Weihnachtstage mit euren Liebsten und einen guten Rutsch ins 2018!

Nun verabschiede ich mich in die Weihnachtsferien und melde mich im Januar zurück mit neuen Beiträgen und freue mich über eure Treue.

⭐️ M E R R Y   C H R I S T M A S ⭐️

Alles Liebe und bis bald

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MEIN WEIHNACHTSMENU

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Weihnachten steht vor der Tür…

Wer mich kennt weiss, das in unserem Zuhause um diese Jahreszeit alles besonders liebevoll und weihnächtlich geschmückt ist. Die Adventszeit soll so richtig zelebriert werden. Weil die Tage bis zum Heiligabend auch eine Zeit sein soll, um nach stressigen Arbeitsstunden erst recht in eine wohlige Atmosphäre einzutauchen. Eingekuschelt eine warme Zimtschokolade geniessen, selbstgemachte Guetzli schnabulieren und  zusammen gemütlich einen Film schauen. Teelichter und Kerzenschein leuchten im ganzen Haus und verzaubern die kalten Tage von innen.

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Deshalb kommt auch dieser Post in spezieller Aufmachung daher, mit Glitzern und Glamour um die Wichtigkeit des speziellen Festes zu unterstreichen. Es darf opulent und etwas kitschtig sein, das passt und muss so sein.

Ausserdem hoffe ich auf weisse Weihnachten, so ein richtiges Winter/ Wonderland draussen macht sich doch wunderbar…Wenn dann der Tag bald soweit ist, macht sich noch eine gewisse Hektik bereit. Letzte Geschenke müssen eingepackt werden, der Baum will wunderschön geschmückt sein und letzte Besorgungen sind noch zu erledigen. Jeder kennt die angespannte Situation in den Geschäften, die Leute befürchten, das letzte schöne Filet oder die Weihnachtsgans schnappe einem jemand anders vor der Nase weg. Dementsprechend geht es zu und her.

Besondere, exotische Früchte müssen es sein, um den Dessert auch richtig festlich aussehen zu lassen. Doch oh weh, auch mit niedergeschlagenen, traurigen Blick zur Verkäuferin und dem extra nochmaligen Gang zum Lager…sind die schönen Sternenfrüchte ausverkauft. Das bedauernde „tut mir leid“  hören wir schon gar nicht mehr, da wir entäuscht weglaufen. Oh du Fröhliche!

Damit die Stimmung nicht schon vor dem eigentlichen Fest am Boden liegt, empfehle ich euch die Besorgungen frühmöglichst zu erledigen und alles mit einer gewissen Gelassenheit anzusehen, damit der Heiligabend auch wirklich einer ist.

Mein Weihnachtsmenu für dieses Jahr ist deshalb genau so ausgerichtet, um dies zu vermeiden. Der erfrischende Frozen Lemon-Cheesecake lässt sich ein paar Tage im Voraus zubereiten, den feinen Involtini tut eine kleine Lagerung für 24 Stunden nicht weh und der winterliche Vorspeisen-Salat habt ihr am Abend sowiso ruck zuck bereit! (Rezepte auf; HOME/REZEPTE)

So steht einem besinnlichen, stressfreien Weihnachtsabend mit seinen Allerliebsten nichts mehr im Wege. Ich wünsche Euch jetzt schon wunderschöne Weihnachtstage, volle, zufriedene Bäuche, kleine Tränchen der Rührung und natürlich Geschenke die euer Herz erfreuen…

Alles Liebe

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FEINER GUETZLIDUFT LIEGT IN DER LUFT

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Nun ist es wieder so weit… Ich verbarriekadiere mich in meine kleine Weihnachtsbäckerei zurück, begleitet mit besinnlicher Musik und gebe mir Muse und Zeit für diese schöne Tradition. Genau – Guetzlibacken ist angesagt!

Meine Nachbarn wähnen mich wohl angekettet in der Küche, dabei bin ich ganz gerne und freiwillig in meinem Lieblingsrefugium…Guetzlibacken braucht eben seine Zeit!

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Ich halte es so, zuerst werden die Lieblinge unserer Favoritenliste gemacht und am zweiten Tag noch neue Sorten die ich ausprobieren möchte. Danach ist mir von so vielem Guetzliteig schnabulieren schlecht und ich koste die feinen Leckereien erst richtig in 2-3 Tagen! Ausserdem mache ich von jeder Sorte eine relativ kleine Menge, dass sie bis Ende Weihnachten aufgegessen sind. Da ja Anfangs Januar mit dem Drei Königskuchen eine neue Delikatesse auf einem wartet und wir bis spätestens dann genug von den süssen Dingern gesehen haben…

Oh, jetzt kommt mir eine lustige Anekdote in den Sinn. Wir hatten einen bezaubernden, überaus liebenswerten Cockerspaniel der seinem Ruf von Verfressenheit sehr gerecht wurde…und so ereignete sich Folgendes;

Wir feierten wieder einmal einen Geburtstag eines unseres Familienmitglieds. Liebe Gäste wurden eingeladen um bei einem gemütlichen Kaffee und den frischzubereiteten Guetzli fröhlich zusammen zu sitzen. Als diese frühabends gingen und wir wie geplant schön ausswärts zu Nacht assen, dachten wir noch nicht daran welche Überraschung uns danach zu Hause erwartete…Unser lieber Familienhund machte sich über das ganze Guetzlibuffet her, dass wir schön präsentiert auf dem Salontisch vergassen! Unser Hund lag kugelrund in der Ecke wie wenn nichts gewesen wäre, mit seinem treuherzigen Blick. Das wars dann mit den Weihnachtsguetzli für dieses Jahr!

Wie oben erwähnt backe ich auch immer wieder neue Sorten, aber die Traditionellen bleiben unsere Lieblingsguetzli. Man freut sich doch jedes Jahr auf die leckeren Mailänderli, die süssen Spitzbuben und wer kann schon den feinen Vanillekipferl wiederstehen?

Geniesst die herzerwärmende Zeit mit eurem Nachwuchs, auch wenn die Küche danach einem Schlachtfeld gleicht und die Guetzli nicht verkaufstauglich aussehen. So gebt ihr euren Kindern eine wichtige Tradition weiter, die wie ich finde unbedingt bestehen bleiben muss. Denn das Selbstgemachte läuft dem Gekauftem sowiso den Rang ab, die leuchtenden Kinderaugen werdens euch beweisen…

Alles Liebe und bis bald

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ROMANTISCHES FONDUE – TÊTE A TÊTE

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Draussen hats eine kleine, weisse Schicht namens Schnee hingezaubert. Alles scheint wie mit Puderzucker bestäubt, ein kleines Winter-Wunderland!

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Am liebsten schaue ich mir diese schöne Szenerie von der warmen Stube aus… Aber heute gibts eine kleine kulinarische, unkonventionelle Überraschung für meinen Herzallerliebsten. Ein „Picknick“ der besonderen Art – draussen am kleinen Tisch ein romantisches Dinner zu geniessen. Das Essen kommt in einfacher Manier daher, passt aber perfekt in diese Jahreszeit hinein. Unser Schweizer Klassiker, das etwas Berghüttenfeeling und Gemütlichkeit in einem schafft. Natürlich… ein Fondue!

Die passende, urchige Deko ist schnell gemacht. Im besten Fall ein Schaffell über den Stuhl gehängt, wärmende Decken zum Einhüllen und für besonders grosse Kälteempfindlichen wie mich, gibts noch eine Bettflasche dazu. Um die romantische Atmosphäre noch zu untermalen, dürfen Laternen die mit ihren Flammen leise züngeln, nicht fehlen.

Schon kann man das romantische Dinner zu zweit geniessen. Unser feines Outdoor-Fondueessen darf aber genau so gut mit einer lustigen Truppe von Freunden genossen werden, das findet bestimmt auch Anklang! HOMEMADE BERGFEELING!

So wirds einem auch in der Kälte warm ums Herz…

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Das Fondue das aufgetischt wird, ist mit Birnen und delikatem Appenzeller-Rohschinken aufgepeppt. Die rassige Käsemischung veträgt die leichte Süsse der Birnen wunderbar und mit dem in Streifen geschnittenen Schinken ensteht eine perfekte Symbiose.

Wenn die Finger- und Zehenspitzen langsam nicht mehr spürbar sind, ist es Zeit drinnen in der warmen Stube bei einem Kaffee Schnaps und dem leckeren Dessert fortzufahren. Was passt besser zum krönenden Abschluss als ein feines Apfel-Crumble. Noch etwas warm und mit den knusprigem Streussel unwiederstehlich…wer mag kann zum flaumig geschlagenem, dazugehörigem Vanillerahm selbstverständlich noch feines Rahmglace dazu servieren. Das Dessert lässt sich sehr gut vorbereiten. Die Streussel getrennt, erst vor dem Gebrauch darübergeben und Beides bis zur Verarbeitung im Kühlschrank lagern. Falls Fonduereste übrig bleiben, diese nochmals langsam mit wenig Beigabe von Williams erhitzen. (Rezepte auf der HOME/REZEPTE Seite)

Ich wünsche euch eine gemütliche, romantische Zeit mit euren Liebsten. Beim nächsten Mal befinden wir uns schon im Advent, der die Vorfreude auf Weihnachten verkürzt…Juhui, ich freue mich!

Alles Liebe und bis bald

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SUPPENKASPAR

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Ihr kennt bestimmt alle die Geschichte vom Suppenkaspar…diese passt überhaupt nicht zu mir! Ich liebe nämlich Suppen in allen Variationen. Gerade jetzt in der kalten, nassen Zeit gibt es nicht Feineres als diese warme Mahlzeit zu löffeln. Am liebsten mit einer Decke umhüllt, auf dem Sofa fläzend mit dicken Socken (da ich im Winter immer unglaublich kalte Füsse habe) und gerne wenn die Flimmerkiste läuft!

Sich richtig hinkuscheln und dabei herunterfahren, den Alltagstress sausen lassen und einfach nur geniessen…

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Früher waren die wässrigen Suppen ein richtig Armeleute-Essen, da sie mit allem Möglichen was gerade im Haus war gekocht wurde, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Aber auch weil sie einem von Innen wärmte und satt machte.

Auch heute gilt die Suppe eher als Vorspeise serviert und hat ein etwas angestaubtes Image. Zu Unrecht finde ich! Man darf diese Köstlichkeiten ruhig mal aufs Podest stellen und Ihnen ihr wohlverdientes „ Selbstvetrauen“ schenken.

Deshalb habe ich euch heute eine kleines Suppenfestival zusammen gestellt.

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Ihr könnt alle Suppen miteinander als Trio servieren. Gibts eine gemütliche Runde unter Freunden; dann kommen die leckeren Köstlichkeiten als Geschmackerlebnis so richtig zur Geltung. Dazu unbedingt knuspriges, dunkles Brot reichen, damit man hineintunken kann…

Oder eben als Vorspeise zu einem herbst/winterlichen Hauptgang. Die Tomatensuppe kommt im klassischen Kleid daher, einzig das Schlagrahm-Pestohäubchen tanzt etwas aus der Reihe. Dem Genusserlebniss steht aber nichts im Weg. Dafür ist die „ Blaue“ Kartoffelsuppe etwas Besonderes, wird sie doch aus den feinen St. Galler Katoffeln gekocht. Und mit der Speck/Kräuter-Croutongremolata verspricht sie das gewisse Extra. Ganz anders kommt die Safranbouillon daher, versteckt unter der Blätterteighaube offenbart sie ihr Inneres erst durch das Öffnen des Deckels. Diese Suppe passt, noch etwas verfrüht  ich weiss, zu einem unkomplizierten Weihnachtsessen als Starteinlage.

Nutzt die frühdunklen, nassen Abende und geniert euch nicht mit der suppengefüllten Bowl auf dem Sofa – es euch mit den Liebsten so richtig schön gemütlich zu machen. Schlürfen inklusive…Viel Spass!

Alles Liebe und bis bald

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DER ZAUBER INDIENS KÜCHE

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🎵 🎶  Ich war noch niemals in New York… NEEEIN!  Bei mir heisst es, ich war noch niemals in Indien!

Aber ich liebe einfach die fantastischen, gewürzreichen Gerichte. Für viele ist Indien mit einer Hassliebe verbunden, wenn sie es schon bereisten. Geliebt wegen der ganz speziellen Atmosphäre, den feinen Düften, den  Frauen in ihren wunderschönen Saris. „Gehasst“ wegen der großen Armut dieses Landes und der ungerechten Chancenlosigkeit unter der Bevölkerung. Obwohl –  die Hindus ja an die Wiedergeburt glauben und so hoffen, dass auch sie irgenwann zu einer erfolgreichen Lebensgruppe gehören, wenn sie denn an der Reihe sind.

Für mich ist dieses Land von der Ferne, mit diesen folglichen, typischen Klischees verbunden. Ich weiss von den mehrtägigen Hochzeitsfeiern, die die Eltern der Braut fast in den Ruin treiben, weil gefühlt das ganze Dorf eingeladen wird und dass sie mit unglaublich viel Goldschmuck behängt werden! Der weltbekannte Taj Mahal und die heiligen Kühe sind mir ein Begriff.

Auch typisch für dieses Land, sind Tuk Tuk die überall herumkurven, die einem wahrlich Angstschweiss ins Gesicht treibt und betend hoffen lässt, man wolle doch lebend am Ziel ankommen…wegen der halsbrecherischen Art deren Fahrstils.

Ganz anders kommen die opulenten, singenden Seifenopern daher, bekannt als Bollywoodstreifen. Die ja schon des öfteren in unseren schönen Bergen gefilmt wurden. Diese Schauspieler werden wie Helden gefeiert, da diese Filme in Indien Kultstatus geniessen. Ein Land also mit ganz unterschiedlichen Facetten.

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Nun zum oben erwähnten, kulinarischen Teil dieses Beitrages. Meine Liebe gilt den einfachen, aber unwiederstehlichen Gerichten die mit ihren reichen Gewürzen etwas Himmel auf Erden schaffen oder eben, den ZAUBER INDIENS nach Hause bringen. Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit schön von Innen wärmen. Mein Menu zum indischen Abend beinhaltet ein kulinarischer Leckerbissen mit einer Art Ragout aus Poulet an einer sämigen Buttersauce. Dazu passt Basmatireis und das typische Naan-Brot, dass zu keiner Hauptspeise fehlen darf. Dazu hab ich euch noch der weitverbreitete Mango-Lassi Drink , der passt perfekt zum Hauptgang, aber natürlich auch zu einem gesunden Start in den Tag! (Rezepte auf der Startseite)

Alles Liebe

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WILLKOMMEN HERBST – UND MIT DIR DIE KÜRBISSE

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Der Herbst ist da… unübersehbar!

Nun ist es so weit, der Herbst sagt Hallo mit seinen farbigen, fallenden Blättern von den Bäumen und den merklich tieferen Temperaturen. Die Nebelschwaden schweben mystisch ab Boden, wie wenn sie die Natur mit einer feinen Decke umhüllen würde. Besonders schön zu beobachten an Waldrändern, Seeufern mit Schilf oder Moorgebieten. Es zeigt sich ein zauberhaftes Naturspektakel.

Mir gefällt besonders die Blätteransammlung auf Wald und Wiesenwegen. Wie schön das Rascheln in den Ohren zu hören, wenn man darauf spaziert. Und die Farbenpracht der heruntergefallen Blätter, wenn zusätzlich die Sonnenstrahlen einem etwas Wärme schenkt…wunderbar!

Der Altweibersommer hat doch auch etwas Schönes an sich. Die kälteren Tage bringen den geliebten Kuschelfaktor mit, was ich besonders geniesse. Ist man doch wieder – ohne schlechtes Gewissen – eingehüllt mit Decke und einer Tasse Tee auf dem Sofa, eng umschlungen mit seinem Liebsten anzutreffen.

Was die kulinarische Seite anbelangt, ist der Herbst meine liebste Jahreszeit. Ich mag die deftigen Gerichte, wie Ragout, Spätzli und Rotkraut. Den Suuser, den unwiederstehlichen, frischgepressten Apfelsaft… Am allermeisten freue ich mich aber auf die Marroni. Ich mag alles aus den feinen Edelkastanien, sei es Vermicelles, Marronitorte, caramelisiert zu herbstlichen Gerichten oder einfach pur vom Stand. Bei einem städtischen Spaziergang durch die Gassen mit einem Marronisack in der Hand, den feinen Geruch in der Nase und die wärmende Schale vor dem Genuss…ich liebe dieses Ritual.

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Was aber genauso typisch für diese Jahreszeit ist, kommt in grosser oranger Form daher! Die Kürbisse und ihre feinen Gerichten dürfen natürlich auf keinem Speiseplan fehlen. Statt die übliche, bekannte Cremesuppe zeige ich euch eine spezielle Art den Kürbiszubereitung. Das passt in eine gemütliche Freunderunde, wie auch falls ihr eine plant, zu einer Helloweenparty bei euch zu Hause.

Für den Begleitgenuss zur angekündigten, kuscheligen Teepause hab ich ein Gugelhopf der besonderen Art bereit. Mit Kürbiskernöl verfeinert und dadurch grünlich marmoriert, verspricht er einen delikaten Gaumenschmaus. Etwas geschlagener Vanillerahm dazu und ihr schwelgt im Mhmmm-Modus! (Rezepte auf der Startseite)

Ich wünsche euch eine farbenprächtige, sonnige Zeit und bis bald.

Alles Liebe

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EINGEMACHT

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Heute gehts ans Eingemachte!

Habt ihrs auch noch vor Augen? Früher bei unseren Grosmüttern türmten sich die verschiedensten Einmach-Gläser um diese Jahreszeit in der Küche. Alles Mögliche vom Garten wurde oder musste verarbeitet werden.

Kiloweise Früchte kochten in der Pfanne zu superfeinen Gelées oder Konfitüre, Bohnen und andere Gemüsesorten wurden kurz erhitzt, abgeschreckt und abgefüllt. Eine riesen Arbeit…aber es hat immer so toll geschmeckt und das volle Lager im Keller erfreute das Herz. Der Magen knurrte bereits beim Drandenken, fast wie im Schlaraffenland fühlte es sich an. So wurde der Sommer verpackt um in der kalten Jahreszeit davon zu zehren. Heute wird davon immer weniger Gebrauch gemacht, da im Lebensmittelhandel alles zu finden ist was das Herz begehrt, ob nun Saison ist oder nicht…Schade eigentlich!

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So verliert sich die Exlusivität, jede Hausfrau hatte doch ihr Geheimrezept, um das sie die anderen beneideten. Man wusste bei der Tante SOWISO gabs die beste Zwetschgenkonfi, eine andere war unschlagbar im Sugo einwecken und noch eine andere machte das beste Apfelmus. Gar kein Einheitsbrei war das!

Ich muss zwar gestehen, dass dies bei mir mit der Konfitürherstellung so ist. Ich hab mich noch nie herangetraut, weil ich die Feinsten immer irgenwo herkriege und so noch nie in Versuchung kam es selbst auszuprobieren. Beste Zeit also mich in den Hintern zu kneifen und das Pilotprojekt zu starten…Sobald ich mein Lieblingsrezept ausprobiert und mit dem Stempel „Gelungen!“ austatten kann, werdet ihr in einem späteren Blogbeitrag davon erfahren…

Heute werde ich euch mit meinen herzhaften Einmachtezepten aber hoffentlich auch eine Freude bereiten. Natürlich hats auch etwas für ein spontanes Dessert dabei. So habt ihr etwas im Keller, wenns draussen stürmt und schneit und niemand  Lust hat aus der warmen Stube raus zu gehen…Super, oder?

Die Balsamico-Zwiebeln mit Thymian passen super zu Raclette, einem kalten Plättli oder Tartar. Habt ihr beim Abfüllen noch Sud-Reste könnt ihr diesen zu einem Balsamicocreme einkochen und zum Apéro mit Parmesanstückchen servieren. Der scharfe Feigen-Senf passt hervorragend  zu warmem Fleischkäse und ist mindestens 6 Monate haltbar. Und zu den feinen Portwein-Zwetschgen gibts eigentlich nur eines zu sagen; eine wunderbar feine Begleitung zu Vanilleglace oder einem herbst-oder winterlichen Panna cotta.

So, nun hoffe ich habt ihr Lust bekommen, eure Vorratsräume, Keller und dunkle Ecken mit Leckereien zu füllen…

Alles Liebe und bis bald

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