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FEINER GUETZLIDUFT LIEGT IN DER LUFT

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Nun ist es wieder so weit… Ich verbarriekadiere mich in meine kleine Weihnachtsbäckerei zurück, begleitet mit besinnlicher Musik und gebe mir Muse und Zeit für diese schöne Tradition. Genau – Guetzlibacken ist angesagt!

Meine Nachbarn wähnen mich wohl angekettet in der Küche, dabei bin ich ganz gerne und freiwillig in meinem Lieblingsrefugium…Guetzlibacken braucht eben seine Zeit!

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Ich halte es so, zuerst werden die Lieblinge unserer Favoritenliste gemacht und am zweiten Tag noch neue Sorten die ich ausprobieren möchte. Danach ist mir von so vielem Guetzliteig schnabulieren schlecht und ich koste die feinen Leckereien erst richtig in 2-3 Tagen! Ausserdem mache ich von jeder Sorte eine relativ kleine Menge, dass sie bis Ende Weihnachten aufgegessen sind. Da ja Anfangs Januar mit dem Drei Königskuchen eine neue Delikatesse auf einem wartet und wir bis spätestens dann genug von den süssen Dingern gesehen haben…

Oh, jetzt kommt mir eine lustige Anekdote in den Sinn. Wir hatten einen bezaubernden, überaus liebenswerten Cockerspaniel der seinem Ruf von Verfressenheit sehr gerecht wurde…und so ereignete sich Folgendes;

Wir feierten wieder einmal einen Geburtstag eines unseres Familienmitglieds. Liebe Gäste wurden eingeladen um bei einem gemütlichen Kaffee und den frischzubereiteten Guetzli fröhlich zusammen zu sitzen. Als diese frühabends gingen und wir wie geplant schön ausswärts zu Nacht assen, dachten wir noch nicht daran welche Überraschung uns danach zu Hause erwartete…Unser lieber Familienhund machte sich über das ganze Guetzlibuffet her, dass wir schön präsentiert auf dem Salontisch vergassen! Unser Hund lag kugelrund in der Ecke wie wenn nichts gewesen wäre, mit seinem treuherzigen Blick. Das wars dann mit den Weihnachtsguetzli für dieses Jahr.

Wie oben erwähnt backe ich auch immer wieder neue Sorten, aber die Traditionellen bleiben unsere Lieblingsguetzli. Man freut sich doch jedes Jahr auf die leckeren Mailänderli, die süssen Spitzbuben und wer kann schon den feinen Vanillekipferl wiederstehen?

Geniesst die herzerwärmende Zeit mit eurem Nachwuchs, auch wenn die Küche danach einem Schlachtfeld gleicht und die Guetzli nicht verkaufstauglich aussehen. So gebt ihr euren Kinder eine wichtige Tradition weiter, die wie ich finde unbedingt bestehen bleiben muss. Denn das Selbstgemachte läuft dem Gekauftem sowiso den Rang ab, die läuchtenden Kinderaugen werdens euch beweisen…

Alles Liebe und bis bald

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ROMANTISCHES FONDUE – TÊTE A TÊTE

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Draussen hats eine kleine, weisse Schicht namens Schnee hingezaubert. Alles scheint wie mit Puderzucker bestäubt, ein kleines Winter-Wunderland!

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Am liebsten schaue ich mir diese schöne Szenerie von der warmen Stube aus… Aber heute gibts eine kleine kulinarische, unkonventionelle Überraschung für meinen Herzallerliebsten. Ein „Picknick“ der besonderen Art – draussen am kleinen Tisch ein romantisches Dinner zu geniessen. Das Essen kommt in einfacher Manier daher, passt aber perfekt in diese Jahreszeit hinein. Unser Schweizer Klassiker, das etwas Berghüttenfeeling und Gemütlichkeit in einem schafft. Natürlich… ein Fondue!

Die passende, urchige Deko ist schnell gemacht. Im besten Fall ein Schaffell über den Stuhl gehängt, wärmende Decken zum Einhüllen und für besonders grosse Kälteempfindlichen wie mich, gibts noch eine Bettflasche dazu. Um die romantische Atmosphäre noch zu untermalen, dürfen Laternen die mit ihren Flammen leise züngeln, nicht fehlen.

Schon kann man das romantische Dinner zu zweit geniessen. Unser feines Outdoor-Fondueessen darf aber genau so gut mit einer lustigen Truppe von Freunden genossen werden, das findet bestimmt auch Anklang! HOMEMADE BERGFEELING!

So wirds einem auch in der Kälte warm ums Herz…

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Das Fondue das aufgetischt wird, ist mit Birnen und delikatem Appenzeller-Rohschinken aufgepeppt. Die rassige Käsemischung veträgt die leichte Süsse der Birnen wunderbar und mit dem in Streifen geschnittenen Schinken ensteht eine perfekte Symbiose.

Wenn die Finger- und Zehenspitzen langsam nicht mehr spürbar sind, ist es Zeit drinnen in der warmen Stube bei einem Kaffee Schnaps und dem leckeren Dessert fortzufahren. Was passt besser zum krönenden Abschluss als ein feines Apfel-Crumble. Noch etwas warm und mit den knusprigem Streussel unwiederstehlich…wer mag kann zum flaumig geschlagenem, dazugehörigem Vanillerahm selbstverständlich noch feines Rahmglace dazu servieren. Das Dessert lässt sich sehr gut vorbereiten. Die Streussel getrennt, erst vor dem Gebrauch darübergeben und Beides bis zur Verarbeitung im Kühlschrank lagern. Falls Fonduereste übrig bleiben, diese nochmals langsam mit wenig Beigabe von Williams erhitzen. (Rezepte auf der HOME/REZEPTE Seite)

Ich wünsche euch eine gemütliche, romantische Zeit mit euren Liebsten. Beim nächsten Mal befinden wir uns schon im Advent, der die Vorfreude auf Weihnachten verkürzt…Juhui, ich freue mich!

Alles Liebe und bis bald

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SUPPENKASPAR

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Ihr kennt bestimmt alle die Geschichte vom Suppenkaspar…diese passt überhaupt nicht zu mir! Ich liebe nämlich Suppen in allen Variationen. Gerade jetzt in der kalten, nassen Zeit gibt es nicht Feineres als diese warme Mahlzeit zu löffeln. Am liebsten mit einer Decke umhüllt, auf dem Sofa fläzend mit dicken Socken (da ich im Winter immer unglaublich kalte Füsse habe) und gerne wenn die Flimmerkiste läuft!

Sich richtig hinkuscheln und dabei herunterfahren, den Alltagstress sausen lassen und einfach nur geniessen…

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Früher waren die wässrigen Suppen ein richtig Armeleute-Essen, da sie mit allem Möglichen was gerade im Haus war gekocht wurde, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Aber auch weil sie einem von Innen wärmte und satt machte.

Auch heute gilt die Suppe eher als Vorspeise serviert und hat ein etwas angestaubtes Image. Zu Unrecht finde ich! Man darf diese Köstlichkeiten ruhig mal aufs Podest stellen und Ihnen ihr wohlverdientes „ Selbstvetrauen“ schenken.

Deshalb habe ich euch heute eine kleines Suppenfestival zusammen gestellt.

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Ihr könnt alle Suppen miteinander als Trio servieren. Gibts eine gemütliche Runde unter Freunden; dann kommen die leckeren Köstlichkeiten als Geschmackerlebnis so richtig zur Geltung. Dazu unbedingt knuspriges, dunkles Brot reichen, damit man hineintunken kann…

Oder eben als Vorspeise zu einem herbst/winterlichen Hauptgang. Die Tomatensuppe kommt im klassischen Kleid daher, einzig das Schlagrahm-Pestohäubchen tanzt etwas aus der Reihe. Dem Genusserlebniss steht aber nichts im Weg. Dafür ist die „ Blaue“ Kartoffelsuppe etwas Besonderes, wird sie doch aus den feinen St. Galler Katoffeln gekocht. Und mit der Speck/Kräuter-Croutongremolata verspricht sie das gewisse Extra. Ganz anders kommt die Safranbouillon daher, versteckt unter der Blätterteighaube offenbart sie ihr Inneres erst durch das Öffnen des Deckels. Diese Suppe passt, noch etwas verfrüht  ich weiss, zu einem unkomplizierten Weihnachtsessen als Starteinlage.

Nutzt die frühdunklen, nassen Abende und geniert euch nicht mit der suppengefüllten Bowl auf dem Sofa – es euch mit den Liebsten so richtig schön gemütlich zu machen. Schlürfen inklusive…Viel Spass!

Alles Liebe und bis bald

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DER ZAUBER INDIENS KÜCHE

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🎵 🎶  Ich war noch niemals in New York… NEEEIN!  Bei mir heisst es, ich war noch niemals in Indien!

Aber ich liebe einfach die fantastischen, gewürzreichen Gerichte. Für viele ist Indien mit einer Hassliebe verbunden, wenn sie es schon bereisten. Geliebt wegen der ganz speziellen Atmosphäre, den feinen Düften, den  Frauen in ihren wunderschönen Saris. „Gehasst“ wegen der großen Armut dieses Landes und der ungerechten Chancenlosigkeit unter der Bevölkerung. Obwohl –  die Hindus ja an die Wiedergeburt glauben und so hoffen, dass auch sie irgenwann zu einer erfolgreichen Lebensgruppe gehören, wenn sie denn an der Reihe sind.

Für mich ist dieses Land von der Ferne, mit diesen folglichen, typischen Klischees verbunden. Ich weiss von den mehrtägigen Hochzeitsfeiern, die die Eltern der Braut fast in den Ruin treiben, weil gefühlt das ganze Dorf eingeladen wird und dass sie mit unglaublich viel Goldschmuck behängt werden! Der weltbekannte Taj Mahal und die heiligen Kühe sind mir ein Begriff.

Auch typisch für dieses Land, sind Tuk Tuk die überall herumkurven, die einem wahrlich Angstschweiss ins Gesicht treibt und betend hoffen lässt, man wolle doch lebend am Ziel ankommen…wegen der halsbrecherischen Art deren Fahrstils.

Ganz anders kommen die opulenten, singenden Seifenopern daher, bekannt als Bollywoodstreifen. Die ja schon des öfteren in unseren schönen Bergen gefilmt wurden. Diese Schauspieler werden wie Helden gefeiert, da diese Filme in Indien Kultstatus geniessen. Ein Land also mit ganz unterschiedlichen Facetten.

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Nun zum oben erwähnten, kulinarischen Teil dieses Beitrages. Meine Liebe gilt den einfachen, aber unwiederstehlichen Gerichten die mit ihren reichen Gewürzen etwas Himmel auf Erden schaffen oder eben, den ZAUBER INDIENS nach Hause bringen. Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit schön von Innen wärmen. Mein Menu zum indischen Abend beinhaltet ein kulinarischer Leckerbissen mit einer Art Ragout aus Poulet an einer sämigen Buttersauce. Dazu passt Basmatireis und das typische Naan-Brot, dass zu keiner Hauptspeise fehlen darf. Dazu hab ich euch noch der weitverbreitete Mango-Lassi Drink , der passt perfekt zum Hauptgang, aber natürlich auch zu einem gesunden Start in den Tag! (Rezepte auf der Startseite)

Alles Liebe

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WILLKOMMEN HERBST – UND MIT DIR DIE KÜRBISSE

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Der Herbst ist da… unübersehbar!

Nun ist es so weit, der Herbst sagt Hallo mit seinen farbigen, fallenden Blättern von den Bäumen und den merklich tieferen Temperaturen. Die Nebelschwaden schweben mystisch ab Boden, wie wenn sie die Natur mit einer feinen Decke umhüllen würde. Besonders schön zu beobachten an Waldrändern, Seeufern mit Schilf oder Moorgebieten. Es zeigt sich ein zauberhaftes Naturspektakel.

Mir gefällt besonders die Blätteransammlung auf Wald und Wiesenwegen. Wie schön das Rascheln in den Ohren zu hören, wenn man darauf spaziert. Und die Farbenpracht der heruntergefallen Blätter, wenn zusätzlich die Sonnenstrahlen einem etwas Wärme schenkt…wunderbar!

Der Altweibersommer hat doch auch etwas Schönes an sich. Die kälteren Tage bringen den geliebten Kuschelfaktor mit, was ich besonders geniesse. Ist man doch wieder – ohne schlechtes Gewissen – eingehüllt mit Decke und einer Tasse Tee auf dem Sofa, eng umschlungen mit seinem Liebsten anzutreffen.

Was die kulinarische Seite anbelangt, ist der Herbst meine liebste Jahreszeit. Ich mag die deftigen Gerichte, wie Ragout, Spätzli und Rotkraut. Den Suuser, den unwiederstehlichen, frischgepressten Apfelsaft… Am allermeisten freue ich mich aber auf die Marroni. Ich mag alles aus den feinen Edelkastanien, sei es Vermicelles, Marronitorte, caramelisiert zu herbstlichen Gerichten oder einfach pur vom Stand. Bei einem städtischen Spaziergang durch die Gassen mit einem Marronisack in der Hand, den feinen Geruch in der Nase und die wärmende Schale vor dem Genuss…ich liebe dieses Ritual.

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Was aber genauso typisch für diese Jahreszeit ist, kommt in grosser oranger Form daher! Die Kürbisse und ihre feinen Gerichten dürfen natürlich auf keinem Speiseplan fehlen. Statt die übliche, bekannte Cremesuppe zeige ich euch eine spezielle Art den Kürbiszubereitung. Das passt in eine gemütliche Freunderunde, wie auch falls ihr eine plant, zu einer Helloweenparty bei euch zu Hause.

Für den Begleitgenuss zur angekündigten, kuscheligen Teepause hab ich ein Gugelhopf der besonderen Art bereit. Mit Kürbiskernöl verfeinert und dadurch grünlich marmoriert, verspricht er einen delikaten Gaumenschmaus. Etwas geschlagener Vanillerahm dazu und ihr schwelgt im Mhmmm-Modus! (Rezepte auf der Startseite)

Ich wünsche euch eine farbenprächtige, sonnige Zeit und bis bald.

Alles Liebe

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EINGEMACHT

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Heute gehts ans Eingemachte!

Habt ihrs auch noch vor Augen? Früher bei unseren Grosmüttern türmten sich die verschiedensten Einmach-Gläser um diese Jahreszeit in der Küche. Alles Mögliche vom Garten wurde oder musste verarbeitet werden.

Kiloweise Früchte kochten in der Pfanne zu superfeinen Gelées oder Konfitüre, Bohnen und andere Gemüsesorten wurden kurz erhitzt, abgeschreckt und abgefüllt. Eine riesen Arbeit…aber es hat immer so toll geschmeckt und das volle Lager im Keller erfreute das Herz. Der Magen knurrte bereits beim Drandenken, fast wie im Schlaraffenland fühlte es sich an. So wurde der Sommer verpackt um in der kalten Jahreszeit davon zu zehren. Heute wird davon immer weniger Gebrauch gemacht, da im Lebensmittelhandel alles zu finden ist was das Herz begehrt, ob nun Saison ist oder nicht…Schade eigentlich!

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So verliert sich die Exlusivität, jede Hausfrau hatte doch ihr Geheimrezept, um das sie die anderen beneideten. Man wusste bei der Tante SOWISO gabs die beste Zwetschgenkonfi, eine andere war unschlagbar im Sugo einwecken und noch eine andere machte das beste Apfelmus. Gar kein Einheitsbrei war das!

Ich muss zwar gestehen, dass dies bei mir mit der Konfitürherstellung so ist. Ich hab mich noch nie herangetraut, weil ich die Feinsten immer irgenwo herkriege und so noch nie in Versuchung kam es selbst auszuprobieren. Beste Zeit also mich in den Hintern zu kneifen und das Pilotprojekt zu starten…Sobald ich mein Lieblingsrezept ausprobiert und mit dem Stempel „Gelungen!“ austatten kann, werdet ihr in einem späteren Blogbeitrag davon erfahren…

Heute werde ich euch mit meinen herzhaften Einmachtezepten aber hoffentlich auch eine Freude bereiten. Natürlich hats auch etwas für ein spontanes Dessert dabei. So habt ihr etwas im Keller, wenns draussen stürmt und schneit und niemand  Lust hat aus der warmen Stube raus zu gehen…Super, oder?

Die Balsamico-Zwiebeln mit Thymian passen super zu Raclette, einem kalten Plättli oder Tartar. Habt ihr beim Abfüllen noch Sud-Reste könnt ihr diesen zu einem Balsamicocreme einkochen und zum Apéro mit Parmesanstückchen servieren. Der scharfe Feigen-Senf passt hervorragend  zu warmem Fleischkäse und ist mindestens 6 Monate haltbar. Und zu den feinen Portwein-Zwetschgen gibts eigentlich nur eines zu sagen; eine wunderbar feine Begleitung zu Vanilleglace oder einem herbst-oder winterlichen Panna cotta.

So, nun hoffe ich habt ihr Lust bekommen, eure Vorratsräume, Keller und dunkle Ecken mit Leckereien zu füllen…

Alles Liebe und bis bald

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OKTOBERFEST – KULINARISCHES „PFIAT DI“ ALLERSEITS

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Das Wiesnfest oder auch Oktoberfest wie wir es gerne nennen, hat in unseren Breitengraden stark an Beliebtheit gewonnen. Die traditionelle Kleidung; das fesche Dirndl und das männliche Pendant dazu, die Lederhosen sind inzwischen fast überall zu finden. Die Madel und Buebn sehen darin aber auch richtig hübsch aus. Liebliche Zopfgeflechte im Haar, drapierte Blumen dazwischen und filzerne Accessoires kommen zum Einsatz. An den Ständen gibts die reich verzierten Lebkuchen-Herzen mit Innschrift wie I MOG DI oder BUSSI, um der Herzallerliebsten seine Zuneigung zu unterstreichen.

Für die Münchner Gesellschaft ist dieser Tag in der Agenda dick angestrichen und niemand lässt sich dieser entgehen. Zu wichtig ist dieser volkstümliche Anlass verankert.

Aber nicht nur für Einheimische ist dieses schöne Fest wichtig. Von überall her pilgern Sie in Scharen zum Festgelände, wissend dass die Nacht erst im Morgengrauen endet….Der eine und andere wird ein Mass zuviel hinunterschlucken und später ein denkbar unangenehmes Gefühl in der Magengegend verspühren. Schwankend, laut und schrill wird man sie zu später Stunde sehen.

Da dies nicht so mein Ding ist, hole ich das Oktoberfest kurzerhand nach Hause. Eine gemütliche Runde unter Freunden in den eigenen vier Wänden ist unterhaltsam, macht Spass und das lustige Zusammensein verbindet. Mit wenig Aufwand hat man schnell das typische Oktoberfest-Feeling gezaubert und die Gäste können eintreffen.

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Damit der Magen zum Radler etwas Bodenhaftung bekommt hab ich ein leckeres Backhendl vorbereitet. Mal etwas anderes als die vielverbreitenden Weisswürstl, die feinen Laugenbretzel dürfen aber auch hier nicht fehlen. Damit die wichtige Vitaminbombe nicht zu kurz kommt wird noch ein traditioneller, einfacher Gurkensalat dazu gereicht. Am Münchner Oktoberfest finden die süssen Schleckmäuler unter uns deftige Mehlspeisen und allerlei Kirmes-Leckereien. Ich habe mich für die zauberhaft aussehenden Paradiesäpfel entschieden. Entsteht damit doch ein schönes Kopfkino, man hört förmlich die Chilbimusik, sieht die leuchtenden Kinderaugen beim Karussell und die spezielle Stimmung wenn der Tag zur Nacht wird…

Das Backhendl ist eine schnelle Sache, gart es doch fast von alleine im Ofen und die zauberhaften Paradiesäpfel könnt ihr einen Tag vorher zubereiten, so steht dem kulinarischen Oktoberfest nichts mehr im Wege! (Rezepte wie immer  auf der Startseite)

Servus und liebe Grüsse

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ZUM SOMMERENDE…EINE KLEINE LIEBESERKLÄRUNG

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…bald schon sind die wunderschönen, heissen Tage vorbei. Immer wenn bei uns die Chilbi (Jahrmarkt) ansteht, weiss man, dass sich nun langsam der Altweibersommer ankündigt. Was ja an sich auch etwas Gutes mitbringt, da die schwül heissen Temperaturen einem manchmal richtig zu schaffen machen, die Schweissperlchen ins Gesicht treiben  und nicht nur dort ein sehr unangenehmes Gefühl gegenüber den Mitmenschen erbringt.

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Aber der Hochsommer ist halt eben schon eine wunderschöne Jahreszeit. Man denke an die gemütlichen, langen Abende die zum Verweilen einladen. Das Grillfeuer lodert und die Ungeduld wächst, die schmackhaften, gekauften Fleisch-oder Gemüsespezialitäten endlich brutzeln zu sehen. Und dann das Schlemmen….manchmal reicht es ganz einfach einen knackigen Salat und knuspriges Brot dazu zu geniessen. Mehr brauchts in dieser warmen Zeit nicht. Alles bestens! 

Aber auch die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und ins kalte Nass zu springen, verwöhnt  die Sinne. Die Batterien aufladen für die Zeit, wenn wir unsere Hülle wieder so einpacken müssen, dass nur noch die gerötete Nasenspitze rausschaut… Oh, mir graut schon davor.

Liebe Sommerzeit, ich vermisse dich jetzt schon…

Bei uns ist der Sommer auch mit mehr Arbeit verbunden. Der Rasen will gemäht werden, die Pflanzen in die Form schneiden, alles giessen damit der Garten auch noch Ende Sommer eine Gattung macht. Eine Arbeit die man aber gerne erledigt, weil es einem eine unbezahlbare Oase schenkt, in der man richtig abschalten kann. Gut auch, sonst würde man die  Zeit wohl  unnütz verbringen. Und es heisst ja, nach getaner Arbeit schmeckt das Feierabendbier (in meinem Fall lieber ein frischer Apfelsaft vom Bauernhof) doppelt so gut!

Zuerst kommt aber noch der schöne Herbst, der kulinarisch sehr viel zu bieten hat und meine Lieblingsfrüchte mitbringt. Deshalb gibts heute einen kleinen Vorgeschmack, da die feinen Zwetschgen wieder erhältlich sind. Ich liebe die violetten  Früchte um sie zu Desserts und Kuchen zu verarbeiten. So habe ich gedacht, passt eine österreichische Spezialität, die nach einem leichten Abendessen noch bestens Platz findet, perfekt. Dazu gibts ein spezieller, ungewöhnlicher kalter Kaffee (…gilt in diesem Fall nicht😂) !!! Verfeinert wird dieser mit Baileys und die Eiswürfel dienen als zusätzliche Erfrischung. L E C K E R ! Die Rezepte wie immer auf der Startseite.

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So, nun bleibt mir euch nur noch ans Herz zu legen die restlichen, heissen Tage und angenehmen Abende so richtig zu geniessen…

Alles Liebe und bis bald

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HOMEMADE BURGER…EIN ABSTECHER IN DIE STAATEN

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Die vereinigten Staaten! Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und dem Präsidenten… ok, den Präsidenten von Amerika lassen wir lieber aus dem Spiel, sonst komm ich noch so richtig in Rage!

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Das Sinnbild der vereinigten Staaten besteht aus Wolkenkratzer, Fastfood, Film- und Musikindustie, Schönheitsoperationen, Muskelprotze…und den Amerikanern die mit ihren Kaffeetassen auf der Quartierstrasse einen Schwatz abhalten. Thats America!

Jeder kennt sie, die schweren Jungs wie sie mit ihren dröhnenden Harleys bei Sonnenuntergang  Kaliforniens auf dem Highway One gelassen drauflos brausen. Manch einer sieht in seiner Rockerkluft angsteinflössend aus, bestimmt zu Unrecht. Ist doch hinter der Fassade ein anständiger Bürger der so ein bisschen die Freiheit geniesst und dem stressigen Alltag entflieht…

Amerika hat aber auch eine ganz andere Seite. Die weiten, wunderschönen Landschaften die es zu bieten hat sind unglaublich insprierend. Es lohnt sich dies einmal zu erleben. Sprich, die schönen Nationalpärke wie der Bryce Canyon, Yosemite, das Monument Valley oder der Grand Canyon. Mein Besuch in diese unvergesslichen Naturschauspiele ist schon eine ganze Weile her, aber ich behalte sie in bester Erinnerung und werde das Erlebte mit meinem Liebsten immer im Herzen tragen.

Unvergessen bleibt mir auch die kulinarischen Highlight dieses Landes. An keinem anderen Ort gibt es solche fantastische, frischgepressten Orangensäfte… ein Traum! Ausserdem die übergrossen Cappuccinos mit flüssiger Schokolade als Dopping  (ihr wisst ja ich liebe Kaffee mit gaaaanz viel Milchschaum)! machen Freude. Dazu eine warme Cynnamonrolls… ich weiss eine absolute Kalorienbombe, zum Sünden verführt aber herrlich!

Und da wären wir ja schon bei unserem Thema, was wäre Amerika ohne Fastfood. Von gross bis klein, alle Schichten hindurch lieben diese „Verpflegung“. Nicht immer so kniggemässig zu dinieren, laufen doch Sauce und Ketchup gerne mal runter…aber einfach mal so unverkrapft, lässig zu speisen macht doch sichtlich Spass. Natürlich gibt es riesige Unterschiede was Burgers betrifft, ich meine nicht unbedingt diese welche Fastfoodketten anbieten, sondern hausgemachte, mit besten Zutaten gemachte, aufgeschichtete Klassiker. Mit selbstgebackenen Buns, dazu feinste Beef-Burger mit spezieller Sauce. Genau so etwas habe ich vorbereitet und ich verspreche euch es schmeckt super! (Rezepte auf der Startseite) Lasst euch nicht abschrecken alles selbst zu machen, der Aufwand der geringer ist als ihr denkt, lohnt sich auf jeden Fall…Die Buns könnt ihr vorbereiten und super einfrieren, ebenso die Hamburger. Und die Sauce kann ungeöffnet ohne weiteres 2 Monate im Keller gelagert werden. Falls euch die Lust auf Homemade-Fastfood überfällt, habt Ihr subito alles bereit, ohne lange in der Küche zu stehen…

Have a nice day und bis bald.

Liebe Grüsse

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PS: Ich freue mich immer gerne über Komentare von euch…

 

 

KLEINES KUCHENBUFFET FÜR DIE LIEBSTEN

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Wie versprochen kommen die Sweetie’s heute so richtig zum Zuge! Na ja, ganz ehrlich was wäre das für ein langweiliges Dasein ohne diese feinen Kuchen, Schokolde und Desserts…unsere Geschmacksnerven werden dabei doch so richtig gekitzelt!

Wir kennen alle diese Wortspielereien; ..Zucker für das Volk, die bittere Pille versüssen, …Süssholz raspeln, …Rache ist süss – nur um einige zu nennen! Und alles was wir süss finden nennen wir auch so; …schau mal wie süss, …süss die Kleine, …zuckersüss und so weiter! Wir lieben einfach alles was süss ist, im herkömmlichen wie auch im wörtlichen Sinn. Das macht unser Leben doch einfach  s ü s s !  😉

Bei mir auf jeden Fall, vergeht kein Tag an dem ich nichts Süsses gegessen habe. Das muss sein! Leider gehöre ich nicht zu den Vorbilder was diese Angelegeheit betrifft, ziehe ich es doch immer vor, statt eine gesunder Frucht lieber etwas Schokoladiges zu schnabulieren. (Es soll ja gut fürs Gemüt sein) !!!

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Früher, als unsere Mädels noch kleiner waren gabs bei den Geburtstagen eine Tradition. Das kleine Wohnzimmer (da alle unsere Geburtstage in die Wintermonate fallen) war stets voller Gäste die irgendwo Platz fanden und miteinander schwatzten und das Geburtstagskind feierten. Dabei gab es immer etwas einfaches zum Nachtessen und eben, das wichtige Kuchenbuffet zum Dessert. Mal abgesehen vom Geburtstagskuchen, gabs ausserdem für fast jeden Geschmack etwas von schokoladig bis cremig… Und was nicht aufgegessen wurde, gabs verpackt zum Mitnehmen für den nächsten Tag! Lustig war das!

Nun, heute werden die Gelegenheiten bei uns seltener solche Geburtstagskuchen-Buffets zu machen. Das ist der Lauf der Zeit, die Kinder werden gross…. Aber bestimmt bietet sich bei euch an einem Anlass die Gelegenheit über die Stränge zu hauen, die Kalorien  für einmal zu vergessen und mit euren Liebsten die feinen Leckereien zu geniessen.

Zu den Köstlichkeiten fein geschlagener Vanillerahm und ein paar Beeren (…so proforma!) 😉 dazu reichen und ihr habt ein leckeres, liebliches Kuchenbuffet. Die Rezepte die ich zusammen gestellt habe sind allesamt an einem Morgen gebacken. So, dass ihr noch genug Zeit habt alles schön herzurichten und die freudigen Gäste ohne Schweissperlchen zu empfangen.

Alles Liebe, bis bald

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EIN SOMMERABEND MIT LIEBEN FREUNDEN

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Der Sommer ist doch die schönste Zeit um mit lieben Freunden einen gemütlichen Abend draussen zu verbringen. Seis im eigenen Garten, der Terrasse oder einfach auf dem kleinen Balkon, je nach dem wie es die Wohnverhältnisse erlauben.

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Genau so wichtig ist die Gesellschaft dazu, mit der man den Arbeitstag ausklingen mag. Bei einem feinen Tröpfchen und einem unkomplizierten Nachtessen die Freundschaft zelebrieren. Interessante Diskussionen und Gelächter vermischen sich mit dem Untergang der Sonne. Den warmen Abenden sei Dank!

Wie wichtig ehrliche Freundschaft ist, wird einem je älter man wird immer bewusster. Es kommt nicht auf die Menge der Freunde an, sondern auf deren Qualität. Durch langjährige Freundschaften, die einem fast wie der unverzichtbare Partner schon durch so viele verschiedene Ebenen des Lebens begleiten, gibt einem ein gutes Gefühl. Es ist schön zu wissen, auch wenn man bei angeregter Gesprächen nicht immer gleicher Meinung ist, das man füreinander da ist… Gute Freundschaft zeichnet sich dadurch aus, dass man nicht immer zusammen kleben muss, wenn man sich sieht, passts einfach. Man fühlt sich wohl, weil man so sein kann wie man ist und sich aufgenommen fühlt. In dem Sinne also stossen wir an; auf das Leben, die Freundschaft und natürlich nicht zu vergessen die Liebe, das Allerwichtigste überhaupt!

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Heute habe ich passend zum gemütlichen Zusammensein (Rezepte auf der Sartseite) ein superschnelles, feines Parmaschinken-Trüffelcarpaccio bereit. Es wird mit eingelegten Trüffeln und Truffelöl mariniert, dazu hausgemachte Grissini gereicht. Eine wunderbare Kombination oder wie man heute auch gerne sagt; …eine Geschmacksexplosion im Munde.😉Wahrhaftig! Ich würde behaupten auch Nicht-Trüffelliebhaber schmeckt diese Variante, da sie nicht aufdringlich im Geschmack ist und mit dem feinen Schinken eine gute Partie abgibt. Wichtig zu beachten ist lieber ein kleines, dafür erstklassiges Trüffelöl zu wählen das nicht mit künstlichen Aromastoffen aufgepept wurde. Der feine Gaumen wirds euch danken. Zum Dessert passt das Schokoladenmousse aus meiner Rezeptsammlung perfekt. Apropos Dessert, für die Schleckmäuler unter uns noch eine Ankündigung… sie kommen beim nächsten Mal so richtig auf ihre Kosten, versprochen!

Also bis bald, geniesst die warmen Tage.

Liebe Grüsse

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(KULINARISCHER) AUSFLUG INS EMMENTAL

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„Grüessich“ heisst es einem überall freundlich entgegen, hält man sich in dieser wunderschönen Gegend der Schweiz auf. Das Emmental mit seinen bilderbuchmässigen, verträumten Orten ist für mich der Inbegriff der Schönheit unseres Landes. So müssen Touristen sich fühlen, eine kleine, heile Welt… Wer jedoch glaubt hinter diesen traditionellen, nostalgischen Fassaden befinden sich Besitzer die nur bis zum Gartenzaun denken, täuscht sich. Diese Leute sind sehr innovativ und äusserst geschäftstüchtig und gar nicht hinderwälderisch, wie wir das vielleicht anehmem würden. Bestimmt, sie sind sehr stolze Bauern ihrer Höfe die gepflegt und gehegt werden zur Freude uns aller, aber sehr offen für Neues.

Vielleicht hats mir diese Gegend auch so angetan, weil mein Grossvater mütterlicherseits ursprünglich ein Berner war, ein bisschen eingeimpft, wer weiss! Ein lustiger, weiser Mann der Geschichten aus seinem Leben erzählen konnte, so spannend das man die Welt drumherum vergass…

Als wir kürzlich Kumpanen für unsere lieben Hühner suchten, fanden wir diese in der Nähe des Kemmeriboden-Bad in Schangnau (dazu etwas später im Text). Ich war natürlich sofort dabei, unsere Hühnerschar mit den Schönlingen aus dem geliebten Emmental aufzustocken! Seit ein paar Tagen, hat sich Eines besonders hartnäckig am frühen Morgen gemeldet… statt ein braves Huhn ist ein stolzer Hahn zum Vorschein gekommen. Oh je, mal schauen ob sich seine Innbrunst in Grenzen hält…

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Nun zum Kemmeriboden-Bad, das ist ein Ort den ich wärmsten empfehlen kann. (Ich bin zwar kein Travel- und Ausflugsblog, aber diese Ausnahme muss sein). Dort gibt es die typischen, übergroßen Merängge, seviert mit Nidle (Meringues mit Schlagrahm) und Glace. Das ist die absolute Königsklasse! Die Meringues werden so hochkarätig gelagert wie an anderen Orten die besten Weine. Wunderbar…ein Genuss zum Dahinschmelzen. Und das alte, ehrfürchtige Haus das in der 6. Generation mit viel Liebe fürs Detail geführt wird, ist einfach ein Traum.

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Ich habe naürlich auch ein bescheidenes Meringues-Rezept auf der Startseite das ich euch gerne weitergebe. Nach meiner Art; etwas (!) kleiner und herzig pastell-farbig. Probierts aus, es ist  ganz einfach, ausserdem ein spezielles Mitbringsel  zu Einladungen und lange haltbar dazu. Zusätzlich noch etwas „Chüschtiges“, ein superfeiner Emmentaler Hackbraten, zu dem glasierte Rüebli und ein Kartoffelgratin herrlich passen. Wers gerne etwas leichter mag, kann auch einfach ein bunter Sommersalat dazu servieren. Somit habt ihr ein gelungenes, urchiges Festessen.

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Liebe Grüße und bis bald

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